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| | | Spitze bei der Computer-Ausstattung | | Wieslochs Berufsschulen erhielten von Dietmar-Hopp-Stiftung Geräte im Wert von 250 000 Euro | | Wiesloch. (pen) Eine großzügige Spende rückt das Ziel greifbar nah. Wird sich das berufliche Schulzentrum Wiesloch zu einem informationstechnischen Kompetenz-Center entwickeln? Alles spricht dafür. Die Weichen wurde bereits vor fünf Jahren durch die Zusammenarbeit zwischen der Hubert-Sternberg-Schule und der SAP im IT-Bereich gestellt. Diese fruchtbare Kooperation hat nun einen Höhepunkt erreicht. SAP-Mitbegründer und Aufsichtsratsvorsitzender Dietmar Hopp übergab jetzt dem Schulzentrum eine EDV-Ausstattung im Wert von rund 250 000 Euro; Die Spende der Dietmar-Hopp-Stiftung, Hard- und Software, ist für die Hubert-Sternberg-Schule und die Johann-Philipp-Bronner-Schule bestimmt. Übergeben wurde sie, an der Hubert-Sternberg-Schule im Beisein von Landrat Dr. Jürgen Schütz, dem Präsidenten des Oberschulamtes, Dr. Fritz Hirsch, und Vertretern der beiden Schulen. | | An der seit fünf Jahren bestehenden" "Lernort-Kooperation" bildet die Hubert-Sternberg-Schule gemeinsam mit der SAP Fachinformatiker aus. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurde unter anderem eine bilinguale Software entwickelt und Lehrer der beiden Schulen nehmen an Fortbildungen in der SAP teil. Vor einem Jahr wurde ein technisches Gymnasium mit dem Schwerpunkt Informationstechnik am Berufszentrum eingerichtet, an dem nach Auskunft von Dorit Ohnesorge, Leiterin der Hubert-Sternberg-Schule, ein "engagiertes, und innovatives Lehrerteam unterrichtet.“ Die Spende der Dietmar-Hopp-Stiftung sei für sie nun auch eine Anerkennung des eingeschlagenen Weges. | | Als Schulträger bedankte sich Landrat Dr. Jürgen Schütz im Namen des Rhein-Neckar-Kreises für die großzügige Spende. Dietmar Hopp habe nicht nur spontan seine Unterstützung zugesagt, sondern dies auch gleich in die Tat umgesetzt. Schutz wies darauf hin, dass sich der Rhein-Neckar-Kreis auch an dem Pilotprojekt mit der SAP-Software im Bereich Finanzwesen beteiligt habe. Im Moment sei das so genannte "Wieslocher Modell " im Anlaufen, das eine Vernetzung aller Schulen des Kreises untereinander vorsieht, "Wieslocher Modell" heißt es deshalb, weil an den Wieslocher Berufsschulen wegen deren besonderem Know-how im IT-Bereich mit der Vernetzung begonnen wurde. | | Zwei Gründe hätten ihn zu dieser Spende bewogen, erklärte- Dietmar Hopp. Der erste sei die enge Zusammenarbeit zwischen dem Schulzentrum und der SAP. Als zweiten Grund nannte er die Fürsprache des Landrats. "Seine Argumente haben in die Philosophie meiner Stiftung gepasst ", so Hopp. Die Stiftung habe vier Schwerpunkte: Gefördert werden medizinische Einrichtungen, Forschungsprojekte an Hochschulen und Schulen, soziale Einrichtungen sowie Sport- und Jugendarbeit. Der Computer sei für ihn schon immer ein Traum gewesen. Während seines Studiums sei er zum ersten Mal mit einem Computer in Berührung gekommen. Dieser sei zwar damals noch in seiner Leistungsfähigkeit sehr eingeschränkt gewesen, dennoch habe er sich damit stundenlang beschäftigen können. Den gleichen Enthusiasmus wünschte er auch der Schule und ihren Schülern, damit sie der Entwicklung immer einen Schritt voraus seien. | | Beim anschließenden Rundgang durch die Schule konnte sich Dietmar Hopp von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Informationstechniken im Unterricht überzeugen. |  | | Die künftigen Fachinformatiker der Hubert-Sternberg-Schule, machten sich an ihren neuen Computern gleich mit Feuereifer an die Arbeit. Reinhard Müller, der Rektor der Johann-Philipp-Bronner-Schule (stehend 2. v. li.) Landrat Dr, Jürgen Schütz (rechts daneben) und Dorit Ohnesorge, die Rektorin der Sternberg-Schule, sahen es ebenso mit Wohlgefallen wie der Stifter Dietmar Hopp (3. v. re.) und der Präsident des Oberschulamtes Dr. Fritz Hirsch (2. v. re.) Foto: Pfeifer | | |
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