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Der dritte Bauabschnitt im Beruflichen Schulzentrum Wiesloch rechtzeitig fertiggestellt, bezugsfertig und voll funktionsfähig zu Beginn des neuen Schuljahres 2004/2005

Nach den baulichen Erweiterungen an Luise-Otto-Peters- Schule (1. Bauabschnitt) und Hubert-Sternberg-Schule (2. Bauabschnitt) im Beruflichen Schulzentrum Wiesloch, ist nun auch der Ausbau der Johann-Philipp-Bronner Schule (3. Bauabschnitt) termingerecht und voll funktionsfähig fertiggestellt worden. Damit ist die bis dahin in der Bronner Schule herrschende Raumnot gebannt. Zukunftsorientiert wurde gebaut. Sechs modern ausgestattete, helle Klassenzimmer und fünf Räume für Besprechungen unter Kollegen und/oder mit Eltern oder für Projekte sind entstanden. Zusätzlich zur Aufstockung des Schulgebäudes wurden die darunter liegenden Klassenzimmer und Räume umfangreich saniert, inklusive neuer Toilettenanlagen. Mit PC versehene Arbeitsplätze für Lehrer wurden dem Konferenzzimmer ebenso angegliedert wie ein Kopierraum, eine allgemeine Bibliothek mit Zeitschriften und eine fachbereichsspezifische Bibliothek für Lehrer.

v.l.n.r.:

Schulleiter Oberstudiendirektor Reinhard Müller, Leiter des Gebäudemanagements für den Rhein-Neckar-Kreis Obländer, Freier Architekt Müller (Neckargemünd), Leitender Bauingenieur Süflin (Mühlhausen-Rettigheim), Mitarbeiter des RNK, Fachingenieur Gaberdiel

Die Kosten der Erweiterung betrugen mehr als  2 Millionen Euro. An die 700 m² Raumfläche kamen hinzu. Mit der räumlichen Erweiterung verbunden war die erstmalige Einrichtung des Berufskollegs II, so dass ab diesem Schuljahr 2004/2005 an der Bronner Schule über Berufskolleg I plus Berufskolleg II die Fachhochschulreife erlangt werden kann, eine Alternative zum Abitur. Da nun der bisherige Engpassfaktor Raum beseitigt ist, war es möglich, ab diesem Schuljahr in der Wirtschaftsschule (Berufsfachschule für Wirtschaft) drei statt zwei erste Klassen einzurichten. Alle Bewerber für die Wirtschaftsschule konnten somit aufgenommen werden, ein Auswahlverfahren erübrigte sich. Pädagogische Verantwortung und Bildungsauftrag sind in kleineren Klassen mit durchschnittlich 25 Schülerinnen und Schülern zweifelsohne besser wahrzunehmen als in Klassen mit 32. Alles in allem ein hochmotivierender Auftakt des neuen Schuljahres –sicherlich nicht nur für die Schülerinnen und Schüler in den neuen bzw. sanierten Klassenzimmern.
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