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Spendenaktion Weihnachten2007 |
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der traditionellen Spendenaktion der Johann – Philipp – Bronner Schule
Wiesloch zum Jahresende 2007 steht nun fest: 1.000,00 Euro. Neben der
traditionellen Sammelaktion „Denk dran, jeder Euro zählt!“ unter Schülern
und Lehrern, trugen dieses Mal Schülerprojekte wie „Obdachlosigkeit“ in
Zusammenarbeit mit dem Wichernheim Heidelberg, Kuchenverkäufe in der Schule
sowie eine Beteiligung an der Aktion „Pakete für bedürftige Kinder und alte
Menschen in Rumänien“ zu dieser stolzen Summe bei. Von den Spendengeldern
waren bereits im vergangenen Jahr 400,00 Euro an das Wichernheim in
Heidelberg gegangen. Den restlichen Betrag teilten sich der
Unterstützungsverein ASASE e.V. für Afrika und die Katharina-Shirani-Schule
in Moragoda auf Sri Lanka. |
| Der 15. Februar war als
Übergabetermin vereinbart worden. Der Erste Vorsitzende von ASASE e.V.,
Jerry Bedu-Addo, bedankte sich für die von den Schülersprechern überreichten
300,00 Euro. Damit würden Bücher für eine weitere Schulbibliothek in Sampa/
Ghana angeschafft werden. Eine bereits eingerichtete Schulbibliothek habe
dabei geholfen die Prüfungsergebnisse der Schüler zu verbessern. Mit den
Spendengeldern fördert der Verein nicht nur Schulen, sondern auch eine
Krankenstation. Auch kleinere Betriebe werden in ihrem Aufbau unterstützt,
beispielsweise mit einer Umstellung auf Solarenergie. Jerry Bedu-Addo
betonte, dass nicht nur alle Mitarbeiter ehrenamtlich tätig seien, sondern
auch die Helfer. So zahlten die deutschen Techniker, die die erwähnte
Solaranlage installieren, ihre Flugtickets aus
eigener Tasche. |
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Herr Frauenfeld von der
Katharina-Shirani-Schule dankte ebenfalls den treuen Spendern der Bronner
Schule. Er schilderte zunächst den Ablauf eines Schultages. Gegen 7.45 Uhr
reinigten die Schülerinnen und Schüler ihr Klassenzimmer, anschließend
Unterricht bis gegen 16.00 Uhr. Nach einer Pause folgten dann vier Mal pro
Woche zwischen 20.00 und 22.00 die Fächer Algebra, Geometrie und Physik. Der
Unterricht findet in Englisch statt. Die älteren Schülerinnen würden
allerdings auch gutes Deutsch sprechen. 2010 wird die erste Abiturklasse ins
Examen gehen. Das bisher abgenommene O-Level (= Mittlere Reife) sei sehr
anspruchsvoll. So würden die Schüler in zehn (!) Fächern schriftlich
geprüft, mit zentral gestellten Aufgaben. Herr Frauenfeld warb darum, ein
Soziales Jahr oder den Zivildienst an der Katharina-Shirani-Schule
abzuleisten. Es sei nicht zu leugnen, dass auf Sri Lanka der Bürgerkrieg
eskaliere, allerdings eher im Norden. Die Region, in der die
Katharina-Shirani-Schule liegt, sei bisher unbehelligt geblieben. Dort
wohnten ausschließlich Singalesen, so dass ein Einsickern von Rebellen
unwahrscheinlich sei. Die Zivildienstleistenden würden eher beunruhigt durch
die Nachrichten aus deutschen Fernsehkanälen, die besorgte Eltern per
Telefon an ihre Söhne und Töchter weitergaben. Nicht ohne Stolz schloss Herr
Frauenfeld seinen Bericht mit Informationen über eine im Bau befindliche
zweite Schule etwa 30 km von der Katharina-Shirani-Schule entfernt.
Oberstudiendirektor Reinhard Müller betonte zum Ende des Treffens das
Konzept der Nachhaltigkeit. Es ginge nicht um einmalige hohe
Unterstützungsbeträge, sondern um Spenden in regelmäßig Abständen.
Verbindungslehrer
und Schülersprecher möchten an dieser Stelle allen danken, die
durch ihre Spende zu diesem Spendenaufkommen beigetragen haben!
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