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Entlassfeier im Kaufmännischen Berufskolleg
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Am 5. Juli war es endlich soweit.
Nicht etwa, weil -wie im Wirtschaftsgymnasium- drei Schuljahre vorbei waren,
sondern eher weil das zur Fachhochschulreife führende Kaufmännische
Berufskolleg 2 der Johann – Philipp – Bronner Schule Wiesloch nach einem
intensiven Lernjahr zu Ende gegangen war. Einunddreißig Schülerinnen und
Schüler waren vor einem Jahr angetreten, um diesen begehrten Weg zur
Fachhochschule (FH) zu beschreiten. Und neunundzwanzig hatten es geschafft.
Studienrätin Kerstin Müller, die Stellvertretende Leiterin des
Kaufmännischen Berufskollegs (BK), begrüßte die anwesenden Absolventen und
Lehrer mit der Frage: „Was macht Menschen glücklich?“ Etwa gute Schulnoten?
Materieller Wohlstand? Beruflicher Erfolg? Oder gute Freunde? All das mache
glücklich, aber falle nicht einfach so vom Himmel. Um glücklich zu werden
und zu bleiben bedürfe es permanenter Anstrengungen im täglichen Leben. In
der Schule haben die Absolventen des BK 2 in einem geschützten Raum
Gelegenheit gehabt, ihre Stärken und Schwächen festzustellen und soziales
Miteinander einzuüben. Ab dem heutigen Tag werde es alleine auf die
Absolventen selbst ankommen, was sie aus ihrem Leben machen, beruflich wie
privat. Ab heute käme es darauf an, das Potenzial zum glücklich werden,
glücklich sein und bleiben zu nutzen. Im Anschluss überreichte
Oberstudienrat Klaus Rothmaier seinen Schülerinnen und Schülern das begehrte
Abschluss-zeugnis. In seiner Ansprache betonte er noch einmal wie wichtig
das Zusammenspiel zwischen Schülern und Lehrern sei. Nicht immer sei alles
glatt gelaufen. Nicht leicht sei es z.B. gewesen, eine Auswahl von
Schülerinnen und Schülern aus zwei BK 1- Klassen innerhalb kürzester Zeit zu
einer harmonischen Gemeinschaft zu verschmelzen. Klaus Rothmaier wünschte
zum Abschluss der Feierstunde den nun Ehemaligen Geduld und das nötige
Stehvermögen. Dies zähle letztendlich mehr als so manche Schulnote. |
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FS
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