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Ein Personaldienstleister an der
Johann-Philipp-Bronner Schule Wiesloch |
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Stephanie Muller und Sandra
Seidelbach von der Firma Randstad, dem mit vierhundert Niederlassungen
führenden Personaldienstleister in Deutschland, waren an der Bronner Schule
zu Gast, um den Schülerinnen und Schülern des Kaufmännischen Berufskollegs
Hilfestellungen für ihre demnächst anstehenden Bewerbungen zu geben.
Zunächst ging es um die Frage, wie man an Adressen von Firmen kommt, die
Ausbildungsplätze anbieten. Aktuelle Tageszeitungen, Internetseiten von
Agentur für Arbeit und Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar können
hierbei hilfreich sein. |
| Nächstes Thema war die
Bewerbungsmappe. Ein ordentliches Anschreiben -passend zum angestrebten
Ausbildungsberuf-, ein aussagefähiger, lückenfreier Lebenslauf, Zeugnisse
von den vergangenen Jahren sind ein absolutes Muss. Das obligatorische
Lichtbild sollte von einem professionellen Fotografen angefertigt worden
sein. Bescheinigungen über geleistete Praktika oder Referenzen können die
Einstellungschancen erhöhen. |
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Bevor man seine
Bewerbungsmappe abschickt, sollte man unbedingt die entsprechenden
Internetplattformen wie z.B. Facebook oder „Wer kennt wen?“ auf
kompromittierende Fotos und Ähnlichem durchsehen und löschen. Firmen greifen
immer öfter auf Internetplattformen zurück, um ihr Bild von dem Bewerber zu
ergänzen. Eine erste Entscheidung treffen die zuständigen Mitarbeiter des
Unternehmens bereits kurz nach dem Öffnen der Bewerbungsmappe. Auf den A-
Stapel kommen alle Bewerbungen die optisch sehr gut aussehen. Auf dem
B-Stapel kommen die Bewerbungen die mittelmäßig aussehen und auf den C-
Stapel kommen die Bewerbungen, die optisch nicht ins Auge fallen. Diese
Bewerber bekommen umgehend eine Absage. |
| Wenn man zu einem
Bewerbungsgespräch eingeladen wird, sollte man sich unbedingt vorher über
den Betrieb informieren. Auch hier wieder besonders wichtig, das äußere
Erscheinungsbild des Bewerbers. Man sollte nicht zu schick aber auch nicht
zu legere auftreten: am besten dunkle Stoffhose und ansprechende Bluse bzw.
ansprechendes Hemd. Eine aktuelle Bewerbungsmappe sollte man zu dem
Vorstellungsgespräch mitnehmen. Einen guten Eindruck macht der Bewerber,
wenn er einen Schreibblock mit Stift, dabei hat, um sich wichtige
Stichpunkte zu notieren. 5-10 Minuten vor Beginn des Gesprächs sollte der
Bewerber vor Ort erscheinen. Auf keinen Fall zu spät. Pluspunkte kann der
Bewerber sammeln, wenn er unaufgefordert auch Fragen stellt, die über das
Unternehmen selbst hinausgehen, wie z.B. „Wo befindet sich die
Berufsschule?“, „Gibt es Blockunterricht? und „Wie hoch ist die
Ausbildungsvergütung?“. Damit zeigt er Interesse nicht nur an dem
Unternehmen, sondern auch am Beruf. Wird der Bewerber nach Begründungen für
nicht gut ausgefallene Zeugnisnoten befragt, sollte er auf keinen Fall alles
auf den Lehrer schieben. Hier kann er seine Reflektionsfähigkeit unter
Beweis stellen. |
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Nach diesem Input durch
Stephanie Muller und Sandra Seidelbach wurde per Rollenspiel
Vorstellungsgespräche simuliert. Eine Schülerin war die Bewerberin und Frau
Seidenbach die Ausbilderin. Sie wollte nach den üblichen Fragen noch etwas
über die Hobbys der Schülerin wissen. Die Antwort:“ Ich habe keine Hobbys,
außer mit Freunden etwas trinken zu gehen!“ Ein Stolperstein im
Bewerbungsgespräch, so Sandra Seidelbach, nach Beendigung des Rollenspiels.
Der Ausbilder entnimmt aus der Antwort, dass die Bewerberin gerne „Party
macht“. Das macht keinen guten Eindruck. |
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Am Ende der Veranstaltung konnten
die Schülerinnen und Schüler des Kaufmännischen Berufskollegs der Bronner
Schule Stephanie Muller und Sandra Seidelbach über das Unternehmen Randstad
befragen:
Randstad
Deutschland betreibt Personaldienstleistung, Personalvermittlung,
Zeitarbeit und Jobs. Das Angebot umfasst klassische Zeitarbeit mit
durchschnittlich rund 60.000 Mitarbeitern und 400 Niederlassungen in rund
300 Städten. Bei Randstad selbst werden Disponenten, Seniordisponenten,
Niederlassungsmanager und Regionale Key Account Manager
ausgebildet. Lucia Schuppel und Gülen Iscan
Demirel, die Lehrerinnen, die diese Veranstaltung ermöglicht hatten,
bedankten sich bei Stephanie Muller und Sandra Seidelbach für ihr
Engagement, Schülerinnen und Schüler über eine erfolgreiche Bewerbung zu
informieren. |
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