|
| |
| Fontenay-aux-Roses
und Wiesloch meets Berlin |
| Dieses
Frühjahr machten sich Schüler aus den Eingangsklassen (Kl. 11) der
Johann Philip Bronner - Schule
auf den Weg nach Berlin um dort eine Schulklasse von der Partner-Schule
aus Fontenay-aux-Roses zu treffen. Gemeinsam verbrachten die beiden Schülergruppen
eine Woche in der Hauptstadt,
um dort etwas über die deutsche wie deutsch- französische Geschichte zu
erfahren, Berlin zu erkunden, ihre Sprachkenntnisse zu fördern und um
sich näher kennen zu lernen. |

|
|

|
Im Museum „Story of Berlin“ erfuhren die Schüler etwas über die
Rolle Berlins im Lauf der Geschichte. Der Wandel von der Handelsstadt zur
Reichshauptstadt, ihre Rolle im Dritten Reich, wie auch in der Zeit des
Mauerbaus wurde auf lebhafte Weise durch die alternative Gestaltung des
Museums geschildert. Moderne Kunst traf auf alte Geschichte und vermischte
sich zu einem ansprechenden Zeugnis einer Stadt im Wandel der Zeit. |
| Weitere Museen wie das am berühmten Grenzübergang „Check Point
Charly“, welches detailliert über den Ost – West Konflikt, die
kreativen DDR – Flüchtlinge sowie den Zusammenbruch der Sowjetunion und
den gewaltlosen Widerstand als politisches Mittel berichtete, sowie das
Hugenottenmuseum, dass enge Verbindungen zwischen Deutschen und Franzosen
in der Zeit nach der Reformation aufzeigte, rundeten den geschichtlichen
Hintergrund bestens ab. |

|
|

|
Auch der Bundestag war ein Ziel der jungen deutsch – französischen
Austauschgruppe, welche es sich nicht nehmen ließ, die aus Wiesloch
stammende Bundestagsabgeordnete Ute Vogt, die ihr Abitur an der
Johann-Philipp-Bronner Schule bestand, zu einigen Themen direkt zu
befragen. Arbeitslosigkeit, Bildungssystem, Europäische
Dienstleistungsrichtlinie, Steuern auf Kerosin und die Unterschiede
zwischen der französischen Demokratieform und der deutschen waren
angesprochene Themen. Die ehemalige
Schülerin der Bronner – Schule antwortete mit Vergnügen und Offenheit auf die Fragen der Schülerinnen
und Schüler. |
| Der Bundestag selbst war eines von vielen Sehenswürdigkeiten, zu denen
sich unter anderem auch das Brandenburger Tor, die Nikolaikirche, die
Siegessäule und der Fernsehturm gesellten. Auch das Schloß in Potsdam,
auf dem Friedrich II. einst residierte, beeindruckte mit seiner
gigantischen Gartenanlage. |

|
|

|
Doch auch das wirtschaftliche Profil der beiden Partnerschulen kam auf
dieser Austauschreise nicht zu kurz. Um Marketing in Aktion zu sehen,
besuchte die Gruppe das Sony Center. Dort begeisterte neueste Technologie,
verpackt in aufwendiger Aufmachung die Geister der Schüler. |
| Trotz einiger sprachlicher Hindernisse erkundeten Deutsche und Franzosen
fast immer gemeinsam die Innenstadt, in der große Einkaufspassagen die
unbändige Konsumlust befriedigte und die eine oder andere Kneipe zum
Zeitvertrieb einlud. Während dieser ereignisreichen Tage entstanden
einige Freundschaften. Der recht herzliche Abschied am 21.03.05 lässt
darauf hoffen, dass diese auch für die Zukunft erhalten bleiben. |

|
| Tr/Fs |
|
| |
|